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Zukunftsscouts in Aktion
 In den vergangenen Jahren waren viele, viele Zukunftsscouts aus ganz Deutschland mit spannenden Projekten aktiv. Hier könnt ihr euch ein paar der besten anschauen.
 
Bestimmt sind auch gute Ideen für eure eigenen Projekte - probiert es doch einfach mal aus!
 
Viel Spaß und Erfolg!
 
BUNDspechte Jüchen
Die BUNDspechte Jüchen entdeckten, dass viele ihrer Mitmenschen nicht genau wussten, wo sie biologische und nachhaltig produzierte Produkte kaufen können.
Also starteten sie eine umfrangreiche Recherche in den über 30 Teilorten ihrer Gemeinde zum das Angebot von Öko-Produkten für Jüchens Geschäfte. Heraus kam ein detaillierter wie übersichtlicher Einkaufsfüher in Form einer Broschüre, die von BUNDspechte in einer Auflage von 1.300 Stück in der Gemeinde verteilt wurden. Für dieses Engagement wurde das 12-köpfige Team als Zukunftsscouts-Highlight prämiert.
 
 
Little Pølser
 „Merkst du nicht, dass unsere Erde vertrocknet, wie eine Blume ohne Wasser? Dass sie schmilzt wie dein Schokoladeneis in der Sonne?“ So lauten die ersten Zeilen des Songs „Stop Driving-Start Thinking“ der Band „Little Pølser“ aus Berlin. Der Klimawandel beschäftigt die sechs Zukunftsscouts sehr: „Wir wollen den Leuten einfach klar machen etwas zu unternehmen und nicht nur faul rumzusitzen und zu denken es betrifft uns ja sowieso nicht, was kann ich denn schon tun?“
Deswegen schrieben sie einen Song, in dem sie Tipps geben, was man besser machen kann und gingen damit auf die Straße. Den Song ließen sie professionell in einem Tonstudio aufnehmen und drehten einen eigenen Videoclip , der auf Youtube zu sehen ist. Mit ihrem Klima-Ohrwurm-Song sind die Sechs auf dem Kirchentag in Bremen aufgetreten. Und auch das TRIOlogisch-Team summt jetzt die Melodie vor sich hin.
 
Die Superchicks
 „Wir wissen, dass sich Hühner in den Käfigen quälen, krank werden und teilweise sterben. Das hat uns schon immer traurig gemacht.“ Aus diesem Grund schlossen sich die sieben Zwölfjährigen aus Lindlar in Nordrhein-Westfalen zu der Zukunftsscouts-Gruppe „Die Superchicks“ zusammen. „Wir haben uns auf die Straße gestellt und Plakate aufgestellt und viele Menschen angesprochen.“ Besonders viel Aufmerksamkeit zog der Käfig, den die Superchicks mitten auf dem Marktplatz platzierten, auf sich. Darin protestierten die Jugendlichen als Hühner verkleidet gegen Massentierhaltung. Der Infostand machte vielen Besuchern deutlich, wie wichtig es ist sich als Verbraucher Gedanken über die Güteklasse, bzw. über die Herkunft der Eier im Supermarkt zu machen. Nur Eier, die die 0 und die 1 aufgedruckt haben, sind laut „Superchicks“ akzeptabel und beugen Quälerei vor. Das schafften die „Superchicks“ und damit sie mit ihrer Botschaft noch viel mehr Menschen erreichen, nahmen sie auch einen Chicken-Song auf. Eine tolle Idee mit kreativem Protest- weiter so!
 
Rödlinghauser Umweltkids
„Zu viele Autos produzieren zu viele Abgase und CO2! So ändert sich das Klima und gefährdet unsere Zukunft.“ Deshalb fordern die Umweltkids aus Rödinghausen einen Autofreien Tag, nicht nur für ihre Stadt, sondern auch europaweit!
Alle Erwachsenen sollen am 1.Mai 2009 freiwillig ihr Auto stehen lassen um die Umwelt zu schonen. Statt der Autos flitzen an diesem Tag nur Seifenkisten, die von den jungen Umweltschützern gebaut wurden, bei einem Rennen durch die Straßen. Um ihr Projekt durchzusetzen haben die Kids einen Antrag an den Bürgermeister und an den Gemeinderat von Rödinghausen gestellt und die Zeitung über ihre Idee informiert.

Sie haben auch Briefe an Bekannte aus dem europäischen Ausland geschickt, mit der Bitte bei ihrem Projekt „1.Mai 2009 – Autoabgasfreier Tag -europaweit!“ mitzumachen. Die Umweltkids zeigen durch ihr Projekt, dass so an einem einzigen Tag ganz viel CO2 eingespart werden kann und das Klima geschont wird. Denn Seifenkisten sind nicht nur cool, sie fahren auch komplett abgasfrei! Die Zukunftsscouts waren bereits im letzten Jahr aktiv.
 
Die Umweltdetektive
Bei einem Streifzug durch den Stadtteil Buntekuh in Lübeck deckten die Umweltdetektive so einige Umweltsünden auf: „Nicht alle Kindergärten benutzen Umweltpapier und trennen nicht den Müll. Außerdem ist die Wasserqualität von unserem Bach in Buntekuh sehr schlecht.“ Nach ihrem Umweltcheck wollten die Umweltdetektive auf ihre Entdeckungen aufmerksam machen. Sie schrieben einen Brief an die Stadt Lübeck und berieten sich mit einem städtischen Mitarbeiter über mögliche Lösungen zur Verbesserung der Sauberkeit innerhalb ihres Stadtteils.
Eine große Müllsammelaktion am 28. März hat dabei sehr geholfen. „Wir Umweltdetektive wollten den Bachlauf entmüllen, damit sich dort wieder mehr Tiere wohlfühlen. Dazu haben wir alle aufgerufen uns tatkräftig zu unterstützen.“ Auch die Kindergärten im Stadtteil Buntekuh haben jetzt auf Ökopapier umgestellt. Wie gut, dass es die Umweltdetektive gibt!
 
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Aktionstipp:

CO2 - SAMMELN

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Zukunftsscouts-Filmtipp

Little Polser

 

 

 

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